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Meilensteine - Biogen Idec International

Im Juni 2003 gaben Biogen und IDEC Pharmaceuticals die vereinbarte Fusion bekannt. Diese wurde im November 2003 mit der Gründung von Biogen Idec als dem weltweit drittgrößten Biotechnologieunternehmen umgesetzt. Das Unternehmen ist im NASDAQ unter dem Kürzel BIIB gelistet. Beide Unternehmen blicken auf eine erfolgreiche Vergangenheit in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung neuartiger und erstklassiger Produkte zurück, die signifikante Fortschritte in der Behandlung bedeuteten und bedeuten. Zu den größten Meilensteinen in der Geschichte der jeweiligen Unternehmen zählen:


Biogen Idec Pharmaceuticals

1978
Eine Gruppe der weltweit erfolgreichsten Biologen kommt im schweizerischen Genf zusammen, um die Gründung einer ganz neuen Art von Pharmazieunternehmen zu besprechen. Biogen NV wird gegründet.

1980
Dr. rer. nat. Walter Gilbert von der Harvard University und einer der Gründer von Biogen erhält den Nobelpreis für die Sequenzierung von Nukleotiden. Biogen schließt einen weltweit exklusiven Lizenzvertrag über das Beta Interferon mit der Firma Schering-Plough.

1983
Biogen geht an die Börse und wird im NASDAQ unter dem Kürzel BGEN gehandelt.

1985
IDEC Pharmaceuticals wird im kalifornischen San Francisco zur Entwicklung und Markteinführung von "anti-idiotypen" monoklonalen Antikörpern gegründet, einem patientenspezfischen, individuellen Ansatz zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphom.

1986
Biogens weltweiter Lizenznehmer des rekombinaten Alpha Interferons, Schering-Plough, beginnt mit der Vermarktung von Intron® A (Interferon alfa-2b) — dem ersten von Biogen entwickelten Produkt — zur Behandlung von Haarzell-Leukämie.

1989
Biogens Lizenznehmer des Hepatitis B Vakzins, SmithKline Beecham, beginnt mit der Vermarktung von Engerix®-B in den USA.

1991
IDEC geht an die Börse und wird im NASDAQ unter dem Kürzel IDPH gehandelt.

1993
Dr. rer. nat. Phillip Sharp vom Massachusetts Institute of Technology und einer der Gründer von Biogen, erhält den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung gespaltener Gene. Professor Sir Kenneth Murray der Universität von Edinburgh, ein weitere Gründer von Biogen, wird für seine Entdeckung des Hepatitis B Antigens zum Ritter geschlagen.

1993
IDEC beginnt Phase I der klinischen Studie mit IDEC-C2B8, einem monoklonalen Antikörperprodukt. das später unter dem Namen MabtheraÒ bekannt wird. Eine Phase II Studie beginnt später im gleichen Jahr. IDEC beginnt klinische Studien mit einem Radioimmuntherapeutikum. Die Substanz wird später als Ibritumomab Tiuxetan bekannt.

1996
Die FDA lässt Biogens Multiple-Sklerose Medikament AVONEX® (Interferon beta-1a) für die Behandlung schubförmiger MS zu. Ein Jahr später lässt die EMEA AVONEX® für die Vermarktung und den Vertrieb in Europa zu.

1997
Die FDA spricht die Zulassung für Rituximab zur Behandlung bestimmter Formen des B-Zellen Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) aus — dem ersten als Krebsmittel zugelassenen monoklonalen Antikörper.

2000
Biogen und die Elan Corporation, plc geben die Zusammenarbeit zur Entwicklung und Vermarktung der Substanz Natalizumab zur Behandlung von MS und Morbus Crohn bekannt.

2001
IDEC revolutiniert die Welt der Biotechnologie mit dem Bau der weltweit modernsten Fertigungsstätte für Biologika. Die fertige Anlage bietet Biogen Idec eine zusätzliche Kapazität zur Herstellung von 90.000 Litern Biologika.

2002
FDA lässt Ibritumomab Tiuxetan zur Behandlung bestimmter Formen der B-Zellen NHL zu— es ist damit das erste zugelassene Radioimmuntherapeutikum zur Krebsbehandlung.
2003
Die FDA lässt Alefacept zur Behandlung von Erwachsenen mit mittel bis stark ausgeprägter Plaque Psoriasis zu. FDA lizenziert zudem die 90.000 Liter Großfertigungsanlage von Biogen in Research Triangle Park, NC, USA, für die kommerzielle Produktion von AMEVIVE®.

2004
Biogen Idec in Zusammenarbeit mit Elan Corp. erhalten die FDA Zulassung für TYSABRI® (Natalizumab).

2005
Biogen Idec setzt freiwillig den Verkauf und die Vermarktung von TYSABRI® aus.

2006
Zulassung für TYSABRI® (Natalizumab) in der Multiplen Sklerose, sowohl in den USA (durch die FDA) als auch in Europa (durch die Europäische Zulassungsbehörde, EMEA).